Tauchschule in Oberhausen · Tauchkurse nach PADI und IDDA in ganz NRW0208 38565141

Häufige Fragen zum Tauchen

Fragen zum Tauchen beantworten wir hier gesammelt: 39 Antworten rund um Tauchschein, Gesundheit, Ausrüstung, Tauchplätze und Verbände.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib uns – wir antworten gern.

Tauchschein und Kurse

Du brauchst ein Mindestalter von 10 Jahren, Tauchtauglichkeit und eine Versicherung für Tauchunfälle. Im Kurs lernst du die Theorie – Ausrüstung, Tauchphysik, Tauchmedizin, Tauchgangsplanung – im eLearning oder mit Buch. Danach übst du im Schwimmbad die Grundfertigkeiten wie Maske ausblasen, Tarieren und alternative Luftversorgung und wendest alles bei Freiwassertauchgängen an. Maske, Schnorchel und Flossen bringst du mit, die restliche Ausrüstung kannst du leihen. Der erste vollwertige Tauchschein ist der Open Water Diver.

Für den Open Water Diver sind es nach den Übungen im Schwimmbad vier Freiwassertauchgänge. Für den Advanced Open Water Diver kommen fünf Abenteuertauchgänge dazu, etwa Tieftauchen und Navigation.

Den Open Water Diver kannst du ab 10 Jahren machen – bis 14 Jahre als Junior Open Water Diver mit geringerer Tiefe und Vorgaben zum Tauchpartner, ab 15 Jahren als regulären Tauchschein. Für Kinder ab 8 gibt es bei uns das Kindertauchen.

Ja. Eine obere Altersgrenze gibt es nicht. Entscheidend ist, dass du gesund und tauchtauglich bist. Ab 40 Jahren empfehlen Tauchmediziner, die Tauchtauglichkeit jedes Jahr ärztlich prüfen zu lassen, damit zum Beispiel Bluthochdruck oder Herzprobleme früh auffallen.

Ein Rettungsschwimmer musst du nicht sein. Du solltest dich im Wasser aber sicher fühlen und eine gewisse Strecke ohne Hilfsmittel schwimmen können – das prüfen wir im Kurs.

Bei uns kostet der Open Water Diver nach IDDA 499 €, nach PADI 150 € mehr. Enthalten sind Leihausrüstung (außer Maske, Schnorchel und Flossen), Flaschenfüllungen, Eintritte, Lernmaterial und das Brevet. Schnuppertauchen gibt es ab 69 €. Alle Preise findest du auf den Kursseiten.

Für den Open Water Diver rechnest du mit vier bis fünf Tauchterminen plus Theorie, die du in deinem Tempo im eLearning lernst. Wie schnell es geht, hängt vor allem von deinen freien Terminen ab – manche sind in zwei Wochen fertig, andere verteilen den Kurs auf ein paar Monate.

Ein Leben lang – ähnlich wie ein Führerschein. Warst du lange nicht unter Wasser, empfehlen wir vor dem nächsten Tauchgang einen Auffrischungskurs (Reactivate).

Beides geht. Für Deutschland spricht, dass du dir Zeit lassen kannst: Die Theorie lernst du zu Hause statt am Strand, und du übst in Ruhe. Wer im heimischen See tauchen gelernt hat, kommt im Meer meist spielend zurecht. Du kannst auch nur die Theorie bei uns machen und die Tauchgänge im Urlaub.

Nur die ABC-Ausrüstung: Maske, Schnorchel und Flossen. Alles andere – Anzug, Jacket, Atemregler, Flasche, Blei – stellen wir im Kurs. Auch im Urlaub kannst du an jeder Tauchbasis Ausrüstung leihen.

Der weltweit anerkannte Einstiegs-Tauchschein. Du lernst Ausrüstung, Druckausgleich, Tarieren und das richtige Verhalten in Notfällen und darfst danach mit einem Tauchpartner selbstständig bis 18 Meter tauchen. Mehr zum Open Water Diver.

Der nächste Schritt nach dem Open Water Diver: fünf Abenteuertauchgänge, Pflicht sind Tieftauchen und Unterwassernavigation. Danach darfst du bis 30 Meter tauchen. Mehr zum Advanced Open Water Diver.

Im Rescue Diver lernst du, Probleme bei dir und anderen früh zu erkennen, Stress zu bewältigen und im Notfall zu helfen – Selbstrettung, Rettung eines Tauchers, Erste Hilfe und Notfallplan. Viele nennen ihn den wichtigsten Kurs überhaupt. Mehr zum Rescue Diver.

Spezialkurse (Specialties) vertiefen ein Thema, etwa Nitrox, Trockentauchen, Tieftauchen oder Nachttauchen. Sie bestehen aus Theorie und meist ein bis zwei Tauchgängen. Fünf Spezialkurse und der Rescue Diver ergeben den Master Diver. Alle Spezialkurse.

Ja. PADI und IDDA bilden nach den Standards des RSTC aus, ihre Brevets werden weltweit von Tauchbasen anerkannt. Du kannst auch problemlos bei einem anderen RSTC-Verband weitermachen. Welche Brevets einander entsprechen, zeigt Tauchscheine im Vergleich.

Gesundheit und Sicherheit

Neben dem Mindestalter muss die Gesundheit mitspielen – vor allem Lunge, Herz-Kreislauf und Ohren. Vor dem Kurs füllst du eine medizinische Selbstauskunft aus. Unsere klare Empfehlung ist eine tauchärztliche Untersuchung: Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) rät unter 40 Jahren zu einer Untersuchung alle drei Jahre, ab 40 jährlich, bei Kindern und Jugendlichen ebenfalls jährlich.

Mit guter Ausbildung, passender Ausrüstung und vernünftiger Planung ist Tauchen ein sicherer Sport. Risiken wie Dekompressionskrankheit oder Unterkühlung lernst du im Kurs kennen und zu vermeiden. In Deutschland gibt es zudem genügend Druckkammern für den Notfall. Wer sicherer werden will, macht den Rescue Diver.

Ja. Vor der ersten Wassereinheit muss bei uns ein Versicherungsschutz für Tauchunfälle bestehen, denn eine Behandlung in der Druckkammer oder ein Rücktransport kann sehr teuer werden – und viele Krankenversicherungen zahlen das nicht vollständig. Mehr dazu unter Tauchversicherung.

aqua med ist auf Tauch- und Reisemedizin spezialisiert: ärztliche Notrufhotline rund um die Uhr, Notfallmanagement und Versicherungsschutz für Taucher in einem Paket, der dive card. Für die meisten Taucher ist das der schnelle, unkomplizierte Weg. Zur dive card von aqua med (Partnerlink).

Ja. Bei stärkerer Sehschwäche gibt es Tauchmasken, in die optische Gläser eingesetzt werden – erhältlich beim Hersteller, im Tauchfachhandel oder als Sonderanfertigung beim Optiker. Weiche Kontaktlinsen kannst du ebenfalls tragen; flutet die Maske, solltest du die Augen geschlossen halten, damit du keine Linse verlierst.

Mit dem Open Water Diver von PADI oder IDDA darfst du mit einem anderen ausgebildeten Taucher selbstständig tauchen, ohne Tauchlehrer. Bei CMAS gelten Sterne-Regeln: Ein Ein-Stern-Taucher taucht zum Beispiel mit einem Partner, der mindestens zwei Sterne hat.

Tauchen in Deutschland und weltweit

Eine einheitliche Regel gibt es nicht. Viele Seen sind offizielle Tauchgewässer, oft mit Eintritt und Tauchbasis. An privaten Gewässern brauchst du die Erlaubnis des Eigentümers. Gesperrt sind zum Beispiel Naturschutzgebiete, Trinkwassertalsperren und Schifffahrtswege. Informiere dich vorher beim Betreiber – oder schau in unsere Tauchplatz-Sammlung.

Beliebt sind die Ostsee mit Steinfeldern und Wracks, der Bodensee, der Kreidesee in Hemmoor mit guter Sicht und versenkten Objekten – samt dem tiefsten Briefkasten Deutschlands – sowie viele Steinbrüche und Baggerseen. Rund um das Ruhrgebiet gibt es zahlreiche Tauchplätze in NRW und den Niederlanden: zu den Tauchplätzen.

Jein. Im Sommer ist das Wasser oben angenehm warm, darunter wird es kälter – oft an einer deutlichen Sprungschicht. Im Winter ist es überall kalt. Mit dem richtigen Neopren- oder Trockenanzug tauchst du trotzdem das ganze Jahr. Mehr zum Trockentauchen.

Die Sicht schwankt je nach See, Jahreszeit und Wetter zwischen unter einem und über zehn Metern. Zu sehen gibt es Barsche, Hechte, Karpfen, Krebse und Wasserpflanzen – und in vielen Seen versenkte Boote, Fahrzeuge und Plattformen.

Mit dem Open Water Diver bis 18 Meter, mit dem Advanced Open Water Diver bis 30 Meter, mit dem Spezialkurs Tieftauchen bis 40 Meter. Jugendliche tauchen flacher. Du musst die Grenze nicht ausreizen – viele schöne Tauchplätze liegen deutlich flacher.

Das hängt von Flaschengröße, Tiefe, Anstrengung und deiner Atmung ab. Je tiefer du tauchst, desto mehr Luft verbrauchst du. Eine 12-Liter-Flasche reicht einem ruhigen, erfahrenen Taucher in geringer Tiefe oft für rund eine Stunde, Anfängern meist kürzer. Wichtig ist, den Vorrat ständig im Blick zu haben und mit Reserve aufzutauchen. Wie du deinen Verbrauch berechnest: Luftverbrauch berechnen.

Nein. Der Gasometer Oberhausen ist ein Industriedenkmal und Ausstellungsort, kein Tauchplatz. Ganz in der Nähe gibt es aber das Tauchgasometer im Landschaftspark Duisburg-Nord – dort sind wir regelmäßig.

Sehr beliebt sind das Rote Meer mit Korallenriffen und Schildkröten, das Great Barrier Reef in Australien, Sipadan in Malaysia, Bunaken in Indonesien, die Galapagos-Inseln und Thailand. Für den Anfang ist das Rote Meer ideal: kurzer Flug, warmes Wasser, viel zu sehen. Mit uns kannst du den Open Water Diver sogar in Ägypten abschließen.

Ausrüstung und Technik

Maske, Schnorchel und Flossen (ABC-Ausrüstung), einen Neopren- oder Trockenanzug, ein Tarierjacket, einen Atemregler mit Finimeter und Oktopus, eine Tauchflasche, Blei und einen Tauchcomputer. Die Ausrüstung muss regelmäßig gewartet werden. Fehlt dir etwas, kannst du es bei uns leihen. Tipps zur Maske: Ratgeber Tauchermaske.

Das Jacket – englisch Buoyancy Control Device – ist eine Weste, mit der du deinen Auftrieb steuerst. Über den Inflator lässt du Luft aus der Flasche hinein, um zu steigen oder zu schweben, über Ablässe wieder hinaus. An der Oberfläche hält es dich aufgepumpt sicher oben. Es trägt außerdem die Flasche, und oft sind Bleitaschen und Befestigungen für Lampe und Zubehör integriert.

Die wichtigsten: Daumen und Zeigefinger zum Kreis heißt „Alles in Ordnung“, Daumen nach oben „Auftauchen“, Daumen nach unten „Abtauchen“, flache Hand hin und her „Etwas stimmt nicht“, Faust vor der Brust „Wenig Luft“, Hand quer vor dem Hals „Keine Luft“. Alle Zeichen lernst du im Kurs und im Taucherlexikon.

Tauchverbände

Weltweit bilden viele Verbände Taucher aus. Im deutschsprachigen Raum am bekanntesten sind PADI, SSI, CMAS (in Deutschland über den VDST), IAC und IDDA. Wir bilden nach PADI und IDDA aus. Welche Brevets einander entsprechen, zeigt Tauchscheine im Vergleich.

Die Professional Association of Diving Instructors wurde 1966 in den USA gegründet und ist der weltweit größte Ausbildungsverband für Sporttaucher. Ein PADI-Brevet wird praktisch überall anerkannt. padi.com

Die International Diving Development Association ist ein international anerkannter Tauchverband mit Sitz in Bremen. Sie bildet nach RSTC-Standards aus, betreut ihre Tauchschulen persönlich und hat moderne Programme bis hin zu Kindertauchen und Tauchen für Menschen mit Behinderung. diveidda.com

Scuba Schools International wurde 1970 gegründet und ist ein weltweit tätiger Ausbildungsverband, der seine Kurse eng an Tauchcenter bindet und stark auf digitales Lernen setzt. divessi.com

Die Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques wurde 1959 gegründet und ist der Weltverband nationaler Tauchsportverbände – in Deutschland gehört der VDST dazu. Bekannt ist das Sterne-System (CMAS*, **, ***). cmas.org

Der International Aquanautic Club ist ein in Deutschland gegründeter Tauchverband, der nach internationalen Standards ausbildet und viele Tauchschulen im deutschsprachigen Raum hat. iac-diving.de

Der Recreational Scuba Training Council ist ein Zusammenschluss von Tauchverbänden, die sich auf gemeinsame Mindeststandards für die Ausbildung von Sporttauchern geeinigt haben. Brevets von RSTC-Verbänden wie PADI, SSI oder IDDA werden deshalb gegenseitig anerkannt. wrstc.com

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